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Adolph C. Byers, Hein Gorny
Brandenburger Tor, Berlin 1945 - 1946
Silbergelatineabzug/gelatin silver print 9,1 x 11,7 cm
© Hein Gorny / A.C. Byers - Collection Regard

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Seit 2005 widmet sich Marc Barbey dem privaten Sammeln von Photographien und dem sukzessiven Aufbau seiner eigenen ´Collection´; diese reicht von den Anfängen der Photographie bis zu den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Berlin und der deutschen Photographie im Allgemeinen.  Auch zählen die Sujets Photojournalismus und Photographie vernaculaire zu den Gebieten, denen Barbey mit Interesse nachgeht.
Der Begriff Regard (frz.) bedeutet soviel wie „der Blick“ oder „die Aufmerksamkeit“.
Und wie der Name der Collection Regard, so auch die Zielsetzung: die Sammlung hat sich der Entdeckung und Wiederentdeckung photographischer Werke und Photokünstlern verschrieben.

Die Collection Regard beinhaltet neben dem umfangreichen Œuvre von Hein Gorny (1904-1967), mit dessen Nachlassverwaltung sie auch betraut ist, Werke der Photographen Lotte Jacobi, Siegfried Lauterwasser, Heinrich Riebesehl, Toni Schneiders, Friedrich Seidenstücker sowie ausgewählte Photographien von Paul Almasy, Bruno Barbey und Robert Capa.

Durch gezielte Kooperationen mit internationalen Institutionen, Museen und anderen Sammlungen, eigene Publikationen und der Produktion von exklusiven Editionen strebt Marc Barbey die kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Sammlung an. Parallel dazu sollen die Inhalte der Sammlung in Form von regelmäßigen Ausstellungen zu verschiedenen Themen für das Publikum zugänglich gemacht werden.

Die Räume der Collection Regard befinden sich in Berlin-Mitte und verbreiten im Gegensatz zum klassischen „white cube“ eine eher wohnliche Atmosphäre. Marc Barbeys Showroom, der sich auch als ´Salon´ versteht, möchte einen persönlich-privaten Zugang zu den Photographien schaffen und die Möglichkeit bieten, sich mit dem Sammler und mit Gleichgesinnten auszutauschen:

„Ich möchte einen Ort des Dialogs und der fokussierten Auseinandersetzung mit Photographie schaffen, an den man gerne mehr als einmal zurückkehrt.  Berlin ist für die Präsentation meiner Sammlung prädestiniert. Hier ist Geschichte, aber auch die rasante Entwicklung unserer Gesellschaft stets gleichzeitig präsent. In diesem Spannungsfeld möchte ich mit anderen Kunst- und Photographie-Begeisterten in Kontakt treten. Ich kann mir hierfür keinen besseren Ort als Berlin vorstellen.“